Protest gegen Nichtraucherschutzgesetz kaum noch spürbar

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Gegner des verschärften Nichtraucherschutzgesetzes in Nordrhein-Westfalen haben sich weitgehend geschlagen gegeben. Rund zwei Jahre, nachdem die strikteren Regeln in Kraft traten, ist der aktive Widerstand des Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) und mehrerer Raucher-Initiativen nahezu zum Erliegen gekommen. «Die Wirte mussten sich mit dem Gesetz arrangieren», sagte NRW-Dehoga-Sprecher Thorsten Hellwig der Deutschen Presse-Agentur. Die Chance, das Rauchverbot doch noch zum Kippen zu bringen, bezeichnete er als «aussichtslos».

Der Verein «Rauchen NRW» wolle den Protest zwar demnächst wieder aufleben lassen, sagte dessen Vorsitzende Adelheid Rippe. Schwierig sei jedoch, alle Interessengemeinschaften in einer Stimme zu bündeln. Wegen finanziellen Engpässen hatte das Aktionsbündnis «NRW genießt!» ein geplantes Volksbegehren gegen das Nichtraucherschutzgesetz der rot-grünen Landesregierung im vergangenen Oktober für gescheitert erklärt.

NRW genießt

Dehoga Umfrage 2014

Deutsche Krebshilfe

Gesundheitsministerium zur Gesetzesänderung

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