Protestanten hoffen auf Impulse für Ökumene

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die beiden großen evangelischen Landeskirchen in Nordrhein-Westfalen hoffen nach der Wahl des neuen Papstes auf Impulse für die Ökumene. «Nach dem Pontifikat Benedikts XVI. sind unsere ökumenischen Erwartungen gedämpft. Wir freuen uns aber über jeden kleinen Fortschritt», teilte die westfälische Präses Annette Kurschus am Mittwochabend mit. Der neue rheinische Präses Manfred Rekowski erklärte, die Protestanten setzten sogar auf «starke ökumenische Impulse aus Rom».

Zuvor war der Argentinier Jorge Mario Bergoglio zum neuen Papst gewählt worden. Der 76 Jahre alte Erzbischof von Buenos Aires wird als Franziskus I. Oberhaupt von 1,2 Milliarden Katholiken. «Unsere Hoffnung ist, dass der neue Papst seinem Titel als "Pontifex Maximus", das heißt "größter Brückenbauer", alle Ehre machen wird», erläuterte Kurschus.

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