Prozess gegen Marihuana-Pflanzer im «Horror-Haus»
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Das sogenannte «Horror-Haus» in Höxter. Foto: Marcel Kusch/Archiv
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Paderborn (dpa/lnw) - Das Landgericht Paderborn verhandelt heute gegen drei mutmaßliche Betreiber einer Marihuana-Plantage. Sie sollen in dem als «Horror-Haus» bekannt gewordenen Anwesen in Höxter im vergangenen Frühjahr eine Hanfplantage aufgebaut und betrieben haben. Beim Zugriff der Polizei im September wurden 1000 Marihuana-Pflanzen mit einem Gesamtgewicht von 38 Kilogramm sichergestellt. Das Haus, in dem ein Paar über Jahre hinweg Frauen gequält hatte, war im Frühjahr 2017 an einen 51-jährigen Schotten verkauft worden. Er gilt als Hauptangeklagter in diesem Prozess, für den nur ein Verhandlungstag angesetzt ist.

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