Prozess gegen mutmaßlichen PKK-Finanzchef gestartet

Düsseldorf (dpa/lnw) - Gegen den mutmaßlichen früheren Finanzchef der kurdischen Arbeiterpartei PKK in Europa hat am Mittwoch in Düsseldorf der Strafprozess begonnen. Der 47-jährige türkische Staatsbürger und Kurde muss sich als Terrorist vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf verantworten. Zwar wirft ihm die Bundesanwaltschaft keine unmittelbare Beteiligung an Gewalttaten vor, er habe aber die Finanzierung der ausländischen Terrorvereinigung PKK aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden überwacht. Die drei Verteidiger des Angeklagten rügten die Besetzung des Gerichts und forderten die Aussetzung des Verfahrens.

Pressemitteilung Bundesanwaltschaft

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