Prozess um Brandanschlag auf Wuppertaler Synagoge fortgesetzt

Wuppertal (dpa/lnw) - Der Prozess um den Brandanschlag auf die Wuppertaler Synagoge ist am Mittwoch fortgesetzt worden. Weil zwei Zeugen unentschuldigt fernblieben, ordnete der Amtsrichter deren Vorführung durch die Polizei an und verhängte 150 Euro Ordnungsgeld. Drei Palästinenser hatten die Tat gestanden. Auslöser seien die Kampfhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern im vergangenen Sommer gewesen. Die Angeklagten sind 18, 24 und 29 Jahre alt. Sie sollen selbst gebastelte Brandsätze auf die Synagoge geschleudert haben. Verletzt wurde niemand, die Flammen richteten keinen großen Schaden an.

SOCIAL BOOKMARKS