Prozess um Karfreitags-Unfall mit vier Toten beginnt

Paderborn (dpa/lnw) - Vor dem Paderborner Amtsgericht beginnt heute der Prozess um den Tod von vier Menschen beim Zusammenstoß eines Taxis mit einem Feuerwehrwagen. Die beiden Männer, die am Steuer der Fahrzeuge gesessen hatten, sind wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Einem Gutachten zufolge war der Taxifahrer in der Nacht zum Karfreitag 2009 mit überhöhter Geschwindigkeit gefahren. Das Feuerwehrfahrzeug hatte mit Tempo 70 bei Rotlicht die Kreuzung gequert. Beide Angeklagten waren bei dem Unfall schwer verletzt worden. Das Gericht hatte die Einstellung des Verfahrens angeregt, da beide Beschuldigte bereits jetzt schwer unter den Folgen des Unfalls zu leiden hätten. Das hatten Staatsanwaltschaft und Nebenklage abgelehnt.

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