Prozess um bewaffnete Juwelier-Überfälle

Essen (dpa/lnw) - Nach drei bewaffneten Raubüberfällen auf Juweliergeschäfte muss sich ein mutmaßlicher Schmuck- und Uhrenräuber ab Donnerstag vor dem Essener Landgericht verantworten. Bei den Raubzügen in Marl sowie in Dreieich bei Frankfurt und in Rüsselsheim soll der 28-Jährige Beute im Wert von über 700 000 Euro gemacht haben. Laut Anklage hat der Mann bei allen Überfällen zusammen mit mehreren bislang unbekannten Komplizen die Vitrinen der Juweliergeschäfte mit Vorschlaghämmern zertrümmert. Auf der Flucht nach der Tat in Marl im März 2011 soll er außerdem mehrere Autofahrer mit Schusswaffen bedroht haben, um mit deren Fahrzeugen entkommen zu können.

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