Prozess um nächtliche Kälte: Mieter bekommt 18 Grad

Wuppertal (dpa/lnw) - Nach einem Rechtsstreit wegen nächtlicher Kälte in der Mietwohnung kann ein Ehepaar nun in wärmeren vier Wänden leben. In den Räumen werde jetzt die gewünschte Raumtemperatur von 18 Grad erreicht, beide Seiten seien sich einig, teilte das Landgericht Wuppertal am Donnerstag mit. Die Kosten des Rechtsstreits seien von der Vermieterin zu zahlen. Zuvor hatte ein Sachverständiger herausgefunden, dass die Anlage sich nachts komplett abschaltete und in besonders kalten Nächten nur durch die Frostschutzfunktion bis plus fünf Grad heizte. Die beklagte Genossenschaft ließ daraufhin die Anlage neu einstellen (Az.: 16 S 46/10).

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