Prozess um tote Prostituierte - Keine Verständigung

Düsseldorf (dpa/lnw) - Im Indizienprozess um den blutigen Tod einer Prostituierten in einem Düsseldorfer Nobelhotel ist eine Absprache mit dem mutmaßlichen Täter gescheitert. Der Angeklagte schlug am Montag eine Strafe von acht bis neun Jahren wegen Totschlags gegen ein Geständnis aus. Er warf den Ermittlern schlampige Arbeit und der Kammer Voreingenommenheit vor.

Der Mann steht seit sechs Wochen wegen Totschlags an der jungen Frau vor dem Landgericht und schweigt. Er hatte im Januar für das Treffen mit der Prostituierten unter seinem Namen die Nobelsuite angemietet. Die Tote war mit Stichwunden am ganzen Körper in der Suite entdeckt worden. Auf Totschlag stehen bis zu 15 Jahre Haft, ein Geständnis wäre ein strafmildernder Faktor.

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