Prozess wegen Mordversuchs mit Paketbombe

Dortmund (dpa/lnw) - Aus Schwarzpulver, Metallkugeln und einer Blechdose soll ein 53-jähriger Dortmunder Ende 2011 eine gefährliche Paketbombe gebastelt haben. Dass der Sprengsatz nicht explodierte und deshalb niemand verletzt wurde, ist wohl allein dem Zufall zu verdanken. Von diesem Donnerstag an muss sich der mutmaßliche Bombenbastler vor dem Dortmunder Schwurgericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm unter anderem versuchten Mord vor. Der Empfänger soll die Bombe damals ungewollt selbst entschärft haben. Wie es heißt, öffnete der Mann das Paket nicht mit den Händen, sondern mit einer Schere - und durchtrennte dabei ein Zündkabel.

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