Psychisch kranker Mann soll Explosion ausgelöst haben
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Feuerwehrleute und Sanitäter stehen in Mönchengladbach vor einem Haus. Foto: Theo Titz
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Mönchengladbach (dpa/lnw) - Nach der Explosion in einem Mehrfamilienhaus in Mönchengladbach mit neun leicht verletzten Menschen geht die Polizei von der Tat eines psychisch kranken Mannes aus. Der 22-Jährige war nach der Explosion am Montag festgenommen und in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht worden. Die Polizei ermittelt nach Angaben vom Dienstag wegen versuchten Mordes, Herbeiführung einer Explosion und schwerer Brandstiftung.

Der 22-Jährige soll laut Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag zunächst versucht haben, das Auto seines Vaters auf einem Parkplatz mit einem Brandbeschleuniger anzuzünden. Danach setzte er nach ersten Ermittlungen in der Wohnung seiner Familie ein Bett in Brand. Das Feuer breitete sich in der Wohnung aus. Durch eine Verpuffung platzten die Fensterscheiben. Seine 22-jährige Schwester brachte sich rechtzeitig in Sicherheit.

Durch die starke Rauchentwicklung erlitten den Angaben zufolge neun Menschen leichte Verletzungen. Das Haus wurde geräumt. Die Polizei fasste wenig später den Tatverdächtigen. Er soll seit mehreren Jahren an einer psychischen Erkrankung leiden.

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