RWE warnt Klimacamp-Teilnehmer vor Gefahren
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Braunkohle-Gegner im Tagebau Garzweiler in Erkelenz. Foto: Marius Becker/Archiv
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Essen/Erkelenz (dpa/lnw) - Der Energiekonzern RWE hat die Braunkohlegegner des Klimacamps davor gewarnt, in Anlagen von Tagebauen und Kraftwerken einzudringen. Für Betriebsfremde bestehe Lebensgefahr, stellte das Unternehmen am Freitag zum Auftakt des Klimacamps am Tagebau Garzweiler mit. «Das Eindringen in betriebliche Anlagen oder die Blockade von Infrastruktur sind nicht akzeptabel», hieß es in einer Mitteilung. Wer das ignoriere, werde angezeigt. Das Unternehmen sicherte die Tagebaue nach eigenen Angaben mit Erdwällen und Zäunen und stellte Warnschilder auf.

Mit seinem Fahrplan zur Reduktion von CO2 trägt RWE nach eigenen Angaben aktiv zum Klimaschutz bei. «Es gibt wohl keinen anderen Sektor, der so konsequent und zielgerichtet CO2-Emissionen reduziert», stellte RWE in einer Mitteilung fest. Außerdem würden die Braunkohlekraftwerke so flexibel betrieben, dass die schwankende Einspeisung der Erneuerbaren Energien ausgeglichen werden könne - eine Voraussetzung für das Gelingen der Energiewende.

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