RWI-Chef Schmidt zieht ins Kuratorium der Krupp-Stiftung ein

Essen (dpa) - Der Präsident des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI), Christoph Schmidt, wird neues Mitglied im Kuratorium der Krupp-Stiftung. Der Wirtschaftswissenschaftler ist Vorsitzender des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Wie die Krupp-Stiftung am Dienstag in Essen berichtete, wurde auch das Mandat von Stiftungsvorstand Ralf Nentwig als Mitglied im Aufsichtsrat des Stahl- Industriegüterkonzerns ThyssenKrupp bis zum Jahr 2020 verlängert.

Die Krupp-Stiftung, die über ein sogenanntes Entsenderecht in den Aufsichtsrat verfügt, soll künftig die Zahl ihrer Vertreter im Aufsichtsrat des Konzerns von drei auf zwei reduzieren. Neben Nentwig soll künftig noch der ehemalige Henkel-Vorstand Lothar Steinebach die Stiftung vertreten. Hintergrund ist der nach einer Kapitalerhöhung von 25,3 Prozent auf 23,03 Prozent gesunkene Anteil der Krupp-Stiftung am Konzern. Bei der Hauptversammlung im Januar soll sich Jens Tischendorf als Vertreter des schwedischen Großaktionärs Cevian erstmals zur Wahl stellen.

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