Radfahren im Revier: Routen sollen Radtouristen anlocken
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Zwei Radfahrer sind mit roten Regenjacken auf einem Radwanderweg unterwegs. Foto: Thomas Warnack/Archiv
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Essen (dpa/lnw) - «Haldenglück», «Auenland» oder «Revierwasser»: Mit griffigen Bezeichnungen für neue Routen sollen Radtouristen ins Ruhrgebiet gelockt werden. Insgesamt 15 neu ausgearbeitete Touren stellte Ruhr Tourismus am Freitag in Essen vor: elf Rundkurse, vier Streckentouren und eine Mountainbike-Runde.

Der kürzeste Rundkurs, das «Probierstück», ist 29 Kilometer lang und führt abseits vom Autoverkehr über stillgelegte Bahntrassen und Kanaluferwege. Start ist am Weltkulturerbe Zollverein in Essen.

Die Touren sind im ganzen Revier verteilt: Die mit 68 Kilometern längste Tour, die «Elefantenrunde» startet und endet in Hamm. Im Westen führt «Auenland» auf 54 Kilometern durch die Auenlandschaften des Rheins. Mit nur 130 Höhenmetern ist diese Tour besonders flach. Die neuen Routen sollen die schon länger bestehenden Strecken Ruhrtalradweg, Route der Industriekultur per Rad und Römer-Lippe-Route ergänzen.

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