Regierung ändert zentralen Entwicklungsplan für NRW nach Kritik

Düsseldorf (dpa/lnw) - Nach Kritik vor allem aus der Wirtschaft reagiert die rot-grüne NRW-Regierung: Im Landesentwicklungsplan, der für viele Jahre Festlegungen zum Flächenverbrauch etwa für Gewerbe, Verkehr oder Wohnen enthält, sollen in zentralen Punkten lediglich «Grundsätze» - statt strikter Zielvorgaben - verankert werden. Das berichtete der Chef der Staatskanzlei, Franz Josef Lersch-Mense, am Mittwoch in Düsseldorf. Zuvor hatte sich das Kabinett auf Änderungen am LEP-Entwurf geeinigt. Eine der wichtigsten Korrekturen: Vom Ziel, den neuen Flächenverbrauch auf fünf Hektar pro Tag zu begrenzen, darf im Ausnahmefall abgewichen werden.

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