Regnerische Weihnacht: «Draußen usselig, drinnen kuschelig»

Essen (dpa/lnw) - Die Hoffnung auf weiße Weihnachten ist bei Temperaturen um zehn Grad längst dahingeschmolzen, ein kräftiger Wind und Regen tun das ihre. Die nüchterne Aussicht ist auch für Wetter-Romantiker: Das Fest bleibt grün und nass. Allenfalls in den Höhenlagen ringt sich der Winter am 1. Weihnachtstag ein paar spärliche Flocken ab, im Flachland schafft er es nicht über Schneeregen hinaus. «Davon bleibt nichts liegen», sagt Jana Neuber vom Deutschen Wetterdienst in Essen.

Was lässt sich diesen Prognosen Gutes abgewinnen? «Je usseliger es draußen ist, desto kuscheliger drinnen,» sagt die Wetterexpertin. Mützen und Schals, die unterm Christbaum gefunden werden, können bis Freitag in den Schrank wandern. Dann wird es trocken, sonnig und kälter. Mit zwei Grad recken sich die Temperaturen in Richtung Gefrierpunkt. Die Hoffnung auf weiße Silvester erhält Nahrung.

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