Remmel: Castor-Transporte in NRW nicht sicher

Köln (doa/lnw) - Landesumweltminister Johannes Remmel (Grüne) hat der Bundesregierung die Verantwortung für neue Atomtransporte auf Nordrhein-Westfalens Straßen zugewiesen. Derartige Transporte seien nicht hinnehmbar und nicht sicher, sagte der Minister am Donnerstag im Sender WDR2. Am Vortag hatte die Bundesregierung mit ihrer Mehrheit im Aufsichtsrat der Forschungsanlage Jülich durchgesetzt, dass die dort gelagerten strahlenden Abfälle ins Zwischenlager nach Ahaus gebracht werden. Remmel betonte, dass die Genehmigung für die Lagerung nicht nur in Jülich auslaufe, sondern auch in Ahaus noch nicht erteilt sei. Das Land wollte die weitere Lagerung der 152 Castor-Behälter in Jülich ermöglichen.

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