Rentner gesteht Tötung von schwer kranker Ehefrau

Düsseldorf (dpa/lnw) - Ein Düsseldorfer Rentner hat gestanden, seine schwer kranke Ehefrau mit einem Griff getötet zu haben, den er als DDR-Grenzsoldat gelernt hatte. Die immer aufwendigere Pflege seiner Frau und ihr Zustand habe die Situation für ihn ausweglos scheinen lassen. Er habe es nicht übers Herz gebracht, seine Frau, die seine große Liebe gewesen sei, gegen ihren ausdrücklichen Willen in ein Pflegeheim abzuschieben. «Es musste eine Erlösung her - für sie und auch für mich», sagte der 72-Jährige am Dienstag beim Prozessauftakt vor dem Düsseldorfer Landgericht zu der Tat vor einem Jahr.

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