Rettungseinsatz behindert: Angeklagter bestreitet Tat
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Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: Arne Dedert/dpa/Archivbild
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Düsseldorf (dpa/lnw) - Ein 23-jähriger Angeklagter hat vor Gericht bestritten, einen Rettungseinsatz in Düsseldorf behindert zu haben. Er sei zur fraglichen Zeit nicht am Tatort in der Altstadt, sondern auf der Rheinkirmes gewesen, beteuerte er.

Doch sein Begleiter, der dies angeblich bezeugen kann, fehlte am Montag unentschuldigt zum Prozesstermin. Er soll nun am 10. März von der Polizei vorgeführt werden. Außerdem verhängte die Richterin 200 Euro Ordnungsgeld wegen unentschuldigten Fehlens gegen ihn.

Der 23-Jährige soll sich einem Rettungswagen bewusst in den Weg gestellt haben. Drei Polizisten hatten den Vorfall beobachtet, die Personalien des Mannes aufgenommen, ihn angezeigt und vor Gericht wieder erkannt. Ein Bußgeld in Höhe von 240 Euro und ein einmonatiges Fahrverbot hatte der 23-Jährige nicht akzeptiert und Widerspruch eingelegt.

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