Rheinischer Präses: Lösung für Flüchtlinge auf «Sea-Watch 3»
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Manfred Rekowski, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, spricht. Foto: Thomas Frey/Archiv
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Bad Neuenahr-Ahrweiler (dpa) - Eine schnelle Lösung für die auf dem Seenotrettungsschiff «Sea-Watch 3» im Mittelmeer festsitzenden 32 Flüchtlinge hat der oberste Vertreter der Evangelischen Kirche im Rheinland gefordert. Gebraucht werde eine kurzfristige humanitäre Lösung, sagte Präses Manfred Rekowski am Montag vor der Landessynode in Bad Neuenahr. «Hier sind auch Deutschland und andere europäische Länder gefragt», sagte der Präses der mit rund 2,5 Millionen Mitgliedern zweitgrößten evangelischen Landeskirche.

Die Bundesregierung hat sich zur Aufnahme der von deutschen Hilfsorganisationen Geretteten bereiterklärt, allerdings im Rahmen einer Verteilung auf mehrere EU-Länder. Die Menschen waren kurz vor Weihnachten gerettet worden.

Rekowski dankte ausdrücklich allen, die sich in der Begleitung von Flüchtlingen für Kirchenasyl einsetzen. Das Kirchenparlament der Evangelischen Kirche im Rheinland tagt bis zum 11. Januar in Bad Neuenahr.

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