Röttgen: Kraft lässt Kommunen bei Solidarpakt im Stich

Düsseldorf (dpa/lnw) - Der Hilferuf der hoch verschuldeten Städte im Ruhrgebiet wird zum Wahlkampfthema in Nordrhein-Westfalen. Der designierte CDU-Spitzenkandidat und NRW-Parteichef Norbert Röttgen warf Ministerpräsidenten Hannelore Kraft (SPD) vor, sie lasse die notleidenden Kommunen im Stich. Kraft vertröste sie lediglich auf eine Änderung des Solidarpaktes im Jahr 2019, kritisierte Röttgen am Mittwoch in Düsseldorf. «Die notleidenden Kommunen in Nordrhein- Westfalen brauchen jetzt konkrete Hilfe - nicht erst in sieben Jahren.» Zahlreiche Oberbürgermeister von Ruhrgebietsstädten fordern Entlastung bei den Zahlungen für Ostdeutschland.

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