Röttgen will Bildungsföderalismus aufweichen

Düsseldorf (dpa/lnw) - Der CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen, Norbert Röttgen, will den Bildungsföderalismus aufweichen. Deutschland habe übertrieben, sagte der CDU-Landeschef am Mittwoch in Düsseldorf. Für viele Familien mit Schulkindern seien Umzüge zwischen den Bundesländern zum Angstthema geworden. Im Falle eines Wahlsiegs am 13. Mai will Röttgen sich für bundeseinheitliche Lehrpläne in den Kernfächern einsetzen. Er kündigte zudem an, in NRW ein neues Ministerium für Wirtschaft und Wissenschaft einzurichten. An die Spitze will er den parteilosen Aachener Hochschulprofessor Günther Schuh berufen.

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