Rollerfahrerin gibt sich bei Kontrolle als eigene Mutter aus

Monheim (dpa/lnw) - Die 34-jährige Fahrerin eines Motorrollers hat sich bei einer Polizeikontrolle in Monheim als ihre eigene Mutter ausgegeben. Das hatte einen Grund: Im Gegensatz zur Tochter besitzt die Mutter einen Führerschein für das Kleinkraftrad, wie die Polizei in Mettmann am Mittwoch berichtete. Weil die 34-Jährige nicht wie 60 aussah, hakten die Beamten nach, bis die Wahrheit ans Licht kam.

Dabei hegten die Beamten einen weiteren Verdacht, den sie mit einem Schnelltest abklärten: Der Test zeigte Drogenkonsum an. Damit war eine Blutprobe fällig. Außerdem wurden gleich mehrere Verfahren gegen die 34-Jährige eingeleitet. Ärger bekommen könnte auch der Vater der 34-Jährigen, wenn er es als Halter des Rollers geduldet hat, dass seine Tochter damit fährt.

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