Rotlicht-Prozess: Anwälte beklagen Versorgung der Angeklagten

Düsseldorf (dpa/lnw) - Im Prozess um den Düsseldorfer Rotlichtskandal haben Anwälte die Essensversorgung der inhaftierten Angeklagten kritisiert. Einer der Angeklagten habe weder Abendbrot noch Frühstück bekommen, sondern nur ein Lunchpaket mit einem Stück Obst und einem Toastbrot, kritisierte einer der Anwälte am Dienstag. Ihm gehe es nicht gut und er sei unterzuckert. Am zweiten Verhandlungstag gelang es der Strafkammer, die Personalien der Angeklagten festzustellen. Die Anklageschrift konnte bislang nicht verlesen werden. Das Gericht muss noch über zwei Befangenheitsgesuche und einen Aussetzungsantrag der Verteidiger entscheiden. Die neun Angeklagten sollen mit K.o.-Tropfen und anderen Mitteln reihenweise Freier betäubt und dann ihre Kreditkarten geplündert haben.

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