Rotlicht-Prozess: Polizist soll Reifen zerstochen haben

Düsseldorf (dpa/lnw) - Bei den Ermittlungen im Düsseldorfer Rotlichtmilieu soll ein Polizist einem Unbeteiligten die Autoreifen zerstochen haben. Justizkreise bestätigten dies. Das Auto des Betroffenen wurde lahmgelegt, um in einen anderen Wagen, nämlich den des Hauptverdächtigen, eine Wanze einbauen zu können. Nach Abschluss der Maßnahmen sei der Reifenbesitzer aufgeklärt worden, dass es sich um eine Polizeimaßnahme gehandelt habe. Dabei sei ihm vollständiger Schadenersatz angeboten worden. Die Verteidiger im Prozess kritisierten das Vorgehen als illegal und stellten am Dienstag erneut einen Befangenheitsantrag gegen das Gericht.

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