Rund 2000 Lehrer beteiligen sich an zweitem Streiktag

Köln (dpa/lnw) - Am zweiten Tag des Warnstreiks von angestellten Lehrern haben in Nordrhein-Westfalen nach Angaben der Gewerkschaft GEW etwa 2000 Pädagogen die Arbeit niedergelegt. «Die Sache nimmt langsam Fahrt auf», sagte am Mittwoch der stellvertretende GEW-Landesvorsitzende Sebastian Krebs. Am Dienstag hatten sich nach GEW-Angaben etwa 1000 Lehrer an dem Warnstreik im Regierungsbezirk Düsseldorf beteiligt.

Die Gewerkschaft hatte am Donnerstag die angestellten Lehrer in den Regierungsbezirken Köln und Detmold zum Warnstreik aufgerufen. Angaben der Bezirksregierungen zu den Auswirkungen des Ausstands gab es zunächst nicht. Der Streik soll am Donnerstag in den Regierungsbezirken Arnsberg und Münster fortgesetzt werden.

Die GEW fordert eine Gehaltserhöhung um 5,5 Prozent, mindestens aber 175 Euro mehr. Vor allem aber geht es ihr um eine Gleichbehandlung von angestellten und beamteten Lehrern bei der Bezahlung. Die Beamten verdienen nach ihren Angaben bis zu 500 Euro mehr im Monat als ihre angestellten Kollegen.

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