Runder Tisch in NRW fordert bessere Bedingungen für Prostituierte

Düsseldorf (dpa/lnw) - Prostituierte in Deutschland sollen in ihren Rechten gestärkt und besser vor Ausbeutung geschützt werden. Das fordert der «Runde Tisch Prostitution» in NRW nach vierjähriger Arbeit in seinem Abschlussbericht. Nötig sei eine Regulierung von Bordellen und bordellähnlichen Betrieben, um Mindeststandards bei Hygiene und Arbeitsbedingungen sicherzustellen, sagte die Leiterin des Gremiums, Claudia Zimmermann-Schwartz am Mittwoch in Düsseldorf. Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) betonte, Prostitution sei kein Beruf wie jeder andere. Sie müsse aber unter Rahmenbedingungen stattfinden, die es den Frauen erlaube, so selbstbestimmt wie möglich zu arbeiten.

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