S04-Legende und Ex-Boss: Ausgliederung der Schalker Profis
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Josef Schnusenberg. Foto: picture alliance / dpa/Archivbild
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Gelsenkirchen (dpa) - Klaus Fischer und Josef Schnusenberg haben sich angesichts der finanziellen Probleme des FC Schalke 04 in der Corona-Krise für eine Ausgliederung der Profis ausgesprochen. «So wie wir aufgestellt sind, können wir dauerhaft nicht mithalten. Deshalb sollten wir über eine Ausgliederung nachdenken», sagte der frühere Schalker Profi Fischer (70) der «Sport Bild» (Mittwoch).

«Wir haben schon zu meiner Zeit gesagt, dass wir über diese Rechtsform für Schalke nachdenken müssen. Damals machte es noch keinen Sinn, jetzt wäre eine Ausgliederung sicher eine Lösung», meinte Ex-Clubboss Schnusenberg (79).

Der Revierclub hält sich bislang als eingetragener Verein in der nationalen Spitze der Fußball-Bundesliga. Durch die sportlich enttäuschende Vorsaison machte Schalke aber ein Minus von gut 26 Millionen Euro. Die Coronavirus-Pandemie und die dadurch bedingte Spielpause der Bundesliga machen den Königsblauen zusätzlich zu schaffen. Der Club selbst sprach zuletzt von einer «potenziell existenzbedrohenden wirtschaftlichen Situation».

Schalkes Finanz-Vorstand Peter Peters (57) sagte am Dienstagabend in einem Internet-Live-Talk: «Das ist eine schwierige Situation für Schalke 04». Je länger die Situation dauerte, «umso einschneidendere Maßnahmen werden wir ergreifen müssen.»

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