Satudarah-Rocker wollten Kalaschnikow schmuggeln

Duisburg (dpa/lnw) - Zwei ehemalige Mitglieder des Rockerclubs Satudarah sind am Freitag in Duisburg wegen unerlaubter Einfuhr eines Kalschnikow-Sturmgewehrs samt 1000 Schuss Munition verurteilt worden. Die Männer hatten im März die scharfe Waffe aus den Niederlanden nach Duisburg bringen wollen. Noch auf der Autobahn griff die Polizei zu.

Ein Serbe wurde vom Duisburger Gericht zu zwei Jahren und acht Monaten Haft verurteilt. Ein Kosovare erhielt eineinhalb Jahre auf Bewährung, wie das Gericht bekanntgab. Der Rockerclub aus den Niederlanden hatte im Jahr 2012 ein «Chapter» in Duisburg gegründet, also einen Art Ortsverein.

Während die Polizei die Männer im März festnahm, kam es auch in den Niederlanden zu Durchsuchungen bei den Satudarah. Wenige Wochen nach Sicherstellung der Kalaschnikow nahm die Polizei den Präsidenten der Duisburger Satudarah fest. Bei ihm fanden sie ein weiteres Sturmgewehr und eine Pistole.

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