Schäden von 348 Millionen Euro durch Unwetter in NRW

Düsseldorf/Berlin (dpa/lnw) - Stürme, Hagel und Starkregen haben 2019 in NRW deutlich weniger Schäden verursacht als im Jahr davor. Waren es 2018 noch etwa 910 Millionen Euro, belief sich die Schadenssumme im vergangenen Jahr auf 348 Millionen Euro, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am Montag mitteilte. Dies betreffe Schäden an versicherten Häusern und Hausrat sowie an Gewerbe- und Industriebetrieben.

Auf NRW entfielen 2019 demnach im Vergleich der Bundesländer die zweithöchsten Kosten nach Bayern, das mit 675 Millionen Euro weitaus höhere Schäden hatte. Im bevölkerungsreichsten Bundesland richteten allein Sturm und Hagel Schäden in Höhe von 324 Millionen Euro an. Unter anderem hatten im März 2019 zwei Sturmtiefs mit einer Windstärke von mehr als 120 Stundenkilometern schwere Verwüstungen angerichtet. Weitere 24 Millionen Euro entfielen auf Schäden durch Starkregen.

Der GDV wies darauf hin, dass fast alle Wohnhäuser in Nordrhein-Westfalen gegen Sturm und Hagel abgesichert seien. Jedoch verfügten nur knapp die Hälfte über einen Schutz gegen Elementarrisiken wie Starkregen und Hochwasser.

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