Scharrenbach: positive Bilanz fürs neue Heimatministerium
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Ina Scharrenbach (CDU) ist zu sehen. Foto: Federico Gambarini/Archiv
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Düsseldorf (dpa/lnw) - Das neue nordrhein-westfälische Heimatministerium hat sich aus Sicht seiner Ressortchefin Ina Scharrenbach (CDU) schon bewährt. Ihr Haus stärke die Arbeit der Ehrenamtlichen und arbeite konkret daran, dass sich die Situation in den Kommunen und das Lebensumfeld der Menschen verbessere, sagte Scharrenbach der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf. Bei einem Heimatkongress in Münster will sie am 17. März neue Anregungen der über 400 Teilnehmer sammeln, wie das Thema weiter mit Inhalten gefüllt werden kann.

Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hatte beim Regierungswechsel im Sommer 2017 ein neu zugeschnittenes Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung eingerichtet. Auch das künftige Bundesinnenministerium soll um das Ressort «Heimat» erweitert werden. Bayern hat schon seit 2014 ein Ministerium für Finanzen, Landesentwicklung und Heimat.

Die bisherigen Reaktionen auf das neue Heimatministerium in NRW seien überwiegend positiv, bilanzierte Scharrenbach nach siebeneinhalb Monaten. Auch die Aktion Heimatbotschafter, bei der Prominente wie TV-Koch Nelson Müller oder der Kölner Kardinal Rainer Woelki ihre Sicht von Heimat vor allem in den sozialen Medien präsentieren, komme gut an und werde ausgeweitet. Mit Deutschtümelei habe ein Heimatministerium nichts zu tun, unterstrich Scharrenbach: «Heimat grenzt nicht aus, sondern verbindet.»

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