Schatz gestohlen - Gold-Ausstellung von Dieben heimgesucht

Münster (dpa/lnw) - Eine mit mehr als 100 Millionen Euro versicherte kostbare Gold-Ausstellung in Münster ist von Dieben heimgesucht worden. Unbekannte stahlen im LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte einen wertvollen Goldschatz, teilte die Polizei am Donnerstag mit. «Mehr als 40 Münzen sind verschwunden», sagte eine Sprecherin des Museums. Sie seien 30 000 Euro wert. «Viel wichtiger ist aber der ideelle Wert. Das ist der einzige mittelalterliche Goldschatz, der in Westfalen entdeckt wurde und noch erhalten ist.»

Insgesamt zählen 65 Münzen zu dem Fund. Die Gulden waren im Jahr 1956 beim Wiederaufbau der kriegszerstörten Innenstadt von Münster aufgetaucht. Am Sonntag lagen sie noch in der panzerglasgeschützten Vitrine, am Montag waren sie weg. Wie die Diebe vorgegangen sind, war zunächst noch unklar. Noch bis Ende Mai zeigt die Schau «Goldene Pracht» deutsche Goldschmiedearbeiten im europäischen Kontext.

Pressemitteilung dere Polizei

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