Schienenkartell-Prozess soll im Frühjahr starten

Bochum (dpa/lnw) - Bei der juristischen Aufarbeitung des sogenannten Schienenkartells müssen sich 14 Manager nun auch in einem Strafverfahren vor Gericht verantworten. Nach der Zulassung der Anklage werde nun nach einem Termin zur Eröffnung des Verfahrens gesucht, bestätigte ein Sprecher des Bochumer Landgerichts am Montag auf Anfrage. Mit einem Start des Prozesses werde Ende März oder Anfang April gerechnet.

Die Manager müssen sich wegen des Vorwurfs wettbewerbsbeschränkender Absprachen bei Ausschreibungen verantworten. Insgesamt fünf der Angeklagten seien ehemalige ThyssenKrupp-Mitarbeiter, gegen die das Unternehmen auch zivilrechtlich vorgehe, bestätigte ThyssenKrupp auf Anfrage.

SOCIAL BOOKMARKS