Schülerin auf den Strich geschickt - Prozess

Arnsberg/Werl (dpa/lnw) - Weil er eine Schülerin auf den Straßenstrich geschickt haben soll, muss sich ein 22-Jähriger seit Montag vor dem Landgericht Arnsberg verantworten. Dem Mann aus dem westfälischen Werl wirft die Anklage vor, vor zwei Jahren einer damals 17-Jährigen erst die große Liebe vorgegaukelt zu haben. Dann soll er sie als Prostituierte in Dortmund auf den Strich geschickt haben. Zum Prozessauftakt sagte der Angeklagte, seine Freundin habe von sich aus dort arbeiten wollen, um Geld zu verdienen. Dem 22-Jährigen wird Menschenhandel und Zuhälterei vorgeworfen. Der Prozess gegen ihn und einen 21-jährigen Helfer geht Ende Mai weiter.

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