Schwächere Nachfrage in Europa bremst Brenntag
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Brenntag-Logo an Firmenzentrale. Foto: Roland Weihrauch/Archivbild
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Essen (dpa/lnw) - Besser laufende Geschäfte in Nordamerika und die jüngsten Zukäufe haben dem Chemikalienhändler Brenntag zu mehr Umsatz verholfen. Allerdings bremste eine schwächere Nachfrage aufgrund eines weiter eingetrübten Marktumfeldes die Zuwächse. Die Konzernerlöse legten in den ersten drei Monaten im Jahresvergleich um sieben Prozent auf knapp 3,2 Milliarden Euro zu, wie die im MDax notierte Gesellschaft am Donnerstag in Essen mitteilte.

«Nachdem sich bereits Ende 2018 eine Abschwächung der globalen gesamtwirtschaftlichen Dynamik abzeichnete, waren unsere Ergebnisse im ersten Quartal 2019 erwartungsgemäß von diesem Trend beeinflusst», sagte Unternehmenschef Steven Holland. Vor allem in der Region Europa, der arabischen Welt und Afrika habe das Unternehmen Rückgänge bei der Nachfrage verzeichnet, die sich im Ergebnis bemerkbar machten.

Unter dem Strich blieb ein auf die Aktionäre entfallener Gewinn in Höhe von 104,8 Millionen Euro. Das war etwas weniger als im Vorjahr. Die Ziele für das Gesamtjahr bestätigte Brenntag.

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