«Schwarzbuch WWF» vor Gericht

Köln (dpa/lnw) - Das Landgericht Köln behandelt heute eine einstweilige Verfügung, die die Umweltstiftung WWF gegen einen Buchautor erwirken will. Der Journalist Wilfried Huismann wirft der Organisation in seinem «Schwarzbuch WWF» vor, mit Umweltsündern wie Ölkonzernen zusammenzuarbeiten. Der WWF sieht sich dadurch zu Unrecht angegriffen. Er argumentiert, dass er sich auch mit Naturzerstörern an einen Tisch setzen müsse, um Kompromisse auszuhandeln. Vor dem Kölner Gericht will der WWF erreichen, dass Huismann 13 Aussagen seines Buches nicht mehr verbreiten darf. Manche Buchhändler bieten das Buch bereits nicht mehr an. Dies führt Huismann auf Druck durch den WWF zurück. Große Unternehmen im Buchhandel seien sofort eingeknickt, kritisiert er.

Huismanns Homepage

Verlag zu Huismanns Buch

Stellungnahme WWF Deutschland

Internetseite des WWF

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