Scouts auf Suche nach Schülern aus Nicht-Akademikerfamilien

Gelsenkirchen (dpa/lnw) - Talentscouts sollen sich künftig an sieben Uni-Standorten im Ruhrgebiet auf die Suche nach begabten Kindern aus Nicht-Akademikerfamilien machen. Damit sollen noch mehr Schüler für ein Studium gewonnen werden, die diese Chance ansonsten womöglich nicht ergriffen hätten, wie das Wissenschaftsministerium am Montag mitteilte. Neben dem Pilotprojekt an der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen beteiligen sich künftig sechs weitere Hochschulen an dem Förderprogramm: Hochschule und Ruhr-Universität Bochum, Fachhochschule und Technische Universität Dortmund, Universität Duisburg-Essen sowie die Hochschule Ruhr-West. Vom Land fließen jährlich bis zu 6,4 Millionen Euro in den Ausbau der Talentförderung etwa für Kinder aus Zuwandererfamilien. Von 2017 an könnten vier weitere NRW-Hochschulen hinzukommen.

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