«Selfstorage»: Das Geschäft mit Abstellflächen wächst

Köln (dpa/lnw) - Sperrige Erbstücke, die Briefmarkensammlung oder Aktenberge einer Steuerkanzlei: Immer mehr Menschen in Deutschland lagern nach Angaben des Verbands deutscher Selfstorage-Unternehmen ihr Hab und Gut ein. In den vergangenen 15 Jahren habe sich die Anzahl der Lagerhäuser verzehnfacht, berichtet der Verband. Die Auslastung der Lagerhallen liege im Durchschnitt bei 90 Prozent, der Gesamtumsatz bei mehr als 100 Millionen Euro.

Die Gründe der Kunden für die Einlagerung sind nach Angaben von Michael Deuter, Leiter der Kölner Niederlassung von «Lagerbox», sehr unterschiedlich. «Man könnte es ja nochmal brauchen» sei einer der Sätze, die er häufig höre. Neben Privatleuten macht Deuter zudem immer mehr gewerbliche Kunden aus, die Boxen mieten.

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