Solarworld muss nach Einigung mit Lieferanten Millionen abschreiben

Bonn (dpa) - Der Photovoltaikkonzern Solarworld hat sich mit einem wichtigen Rohstoff-Lieferanten auf neue Verträge geeinigt - muss im Gegenzug aber viel Geld in den Wind schreiben. Durch die Einigung, die die Versorgungssicherheit des Konzerns mit dem Rohstoff Silizium stärken soll, müssen bereits gezahlte Anzahlungen und bestehende Rückforderungsansprüche auf dem Papier neu bewertet werden, wie der Konzern am Freitag mitteilte.

Dadurch werde das Ergebnis für 2014 um einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag belastet. Durch die Neubewertungen der Vereinbarungen aus den vergangenen Jahren gingen Solarworld keine Barmittel verloren. Zu Einzelheiten der vereinbarten Preisanpassungen wollte ein Sprecher am Freitag keine Stellung nehmen.

In den ersten drei Monaten des Jahres hatte der Konzern nach dem scharfen Schuldenschnitt und einem Verlust im Vorjahr wieder etwas Licht gesehen. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) kam das Unternehmen auf ein Plus von 1,6 Millionen Euro.

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