Sozialverband VdK: Neue NRW-Regierung muss Armut entgegensteuern

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Bekämpfung der Armut sollte für die künftige NRW-Regierung laut Sozialverband VdK höchste Priorität erhalten. Zu den dringendsten politischen Aufgaben gehöre es, prekäre Beschäftigung zurückzudrängen, Löhne wieder existenzsichernd zu machen und Arbeitgeber stärker sozial in die Verantwortung zu nehmen. Dies sagte der NRW-Vorsitzende Karl-Heinz Fries am Donnerstag in Düsseldorf. Landes- und bundesweit werde die wachsende Altersarmut ohne ein starkes Gegensteuern bedrohliche Dimensionen annehmen. Aber auch mehr als 1,6 Millionen arme Kinder in einem reichen Land seien völlig inakzeptabel. Der VdK ist mit 1,6 Millionen Mitgliedern nach eigenen Angaben der größte Sozialverband in Deutschland.

Forderungen des VdK

SOCIAL BOOKMARKS