Spektakulärer Kunstfälscher-Prozess wird fortgesetzt

Köln (dpa/lnw) - Der Kunstfälscher-Prozess über die angebliche Sammlung Jägers wird am Mittwoch um 9.15 Uhr am Kölner Landgericht fortgesetzt. Das Gericht hat den zweiten Verhandlungstag für Aussagen der Angeklagten freigehalten und deshalb vorerst keine Zeugen geladen. Bisher haben die drei Hauptangeklagten in dem spektakulären Fälschungsskandal geschwiegen.

Ihnen wird vorgeworfen, über Jahre hinweg mindestens 47 gefälschte Werke von Avantgarde-Künstlern des beginnenden 20. Jahrhunderts in den internationalen Kunstmarkt geschleust zu haben. Damit sollen sie fast 16 Millionen Euro kassiert haben. Namhafte Kunstexperten und bekannte Auktionshäuser fielen auf den Schwindel herein.

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