Spielen in der Stadt: Kampagne fordert mehr Freiraum für Kinder

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Bedürfnisse von Kindern sollen eine größere Rolle bei der Stadt- und Verkehrsplanung in Nordrhein-Westfalen spielen. Deshalb startet die Landesregierung heute die Kampagne «Mehr Freiraum für Kinder». Ziel ist, dass Kinder ihren Bewegungsdrang auch in der Stadt gefahrlos austoben können. Einige Städte wie Aachen gelten in dieser Hinsicht schon als Vorbild. Dort gibt es spezielle Orte, an denen Kinder sich frei und sicher bewegen können - zum Beispiel so genannte Hüpfpunkte. 2012 wurden knapp 3000 Kinder bis zehn Jahre auf nordrhein-westfälischen Straßen verletzt, gut 500 von ihnen so schwer, dass sie stationär behandelt werden mussten. NRW-Verkehrsminister Michael Groschek (SPD) und Düsseldorfs neuer Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) werden die Kampagne am Mittwoch in der Landeshauptstadt vorstellen.

Presseeinladung

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