Spohr und Winkelmann gedenken Opfer von Germanwings-Absturz

Frankfurt/Main/Le Vernet (dpa) - Ein halbes Jahr nach dem Absturz der Germanwings-Maschine reisen Lufthansa-Chef Carsten Spohr und Germanwings-Chef Thomas Winkelmann am Donnerstag zur Absturzstelle nach Frankreich. In Gedenken an die Opfer des Unglücks vom 24. März wollen sie am Nachmittag einen Kranz an dem Gedenkstein in Le Vernet nahe dem Unglücksort in den französischen Alpen niederlegen. Das teilte ein Sprecher der Lufthansa am Mittwoch in Frankfurt am Main mit.

Anschließend wollen Spohr und Winkelmann den Friedhof in dem Ort in den südostfranzösischen Alpen besuchen. Dort hatten am 24. Juli Hunderte Hinterbliebene der Katastrophe um die Opfer getrauert. Spohr und Winkelmann werden laut Lufthansa von dem Vorsitzenden des Gesamtbetriebsrats, Jürgen Jennerke, und dem Vorsitzenden der Flugbegleitergewerkschaft Ufo, Nicoley Baublies, begleitet.

Bei dem Absturz des Germanwings-Flugs 4U9525 von Barcelona nach Düsseldorf waren alle 150 Menschen an Bord der Maschine ums Leben gekommen. Die meisten Opfer stammten aus Deutschland. Die französischen Ermittler gehen nach Auswertung der Flugdaten davon aus, dass der Copilot den Airbus vorsätzlich zum Absturz brachte.

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