Sportvereine wollen mehr ältere Zuwanderer in ihre Kurse locken

Essen (dpa/lnw) - Sportvereine sollten sich stärker für ältere Menschen mit ausländischen Wurzeln öffnen. Das fordert der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB). Die Vereine müssten unter anderem mehrsprachiger werden, ihre Angebote kulturell öffnen und sich intensiver mit den Anlaufstellen für Migranten im Stadtteil abstimmen. Diese ersten Erkenntnisse des bundesweiten Projekts «Zugewandert und geblieben» stellte der DOSB am Dienstag in Essen vor. An dem Projekt beteiligen sich auch drei Vereine aus Nordrhein-Westfalen. Bis Ende des Jahres wollen sie unter anderem über Kulturvereine und Hausärzte im Stadtviertel mehr Kontakte zu älteren Migranten knüpfen und sie für Gesundheitssport begeistern. Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet und vom Bund mit 655 000 Euro unterstützt.

Webseite von "Zugewandert und geblieben"

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