Spreng-Attacken auf Geldautomaten: Serie hat nachgelassen
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Eine niederländische Tätergruppe soll hinter vielen Sprengungen stecken. Foto: Patrick Pleul/Archiv
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Düsseldorf (dpa/lnw) - In Nordrhein-Westfalen werden wieder weniger Geldautomaten gesprengt. Nach Angaben des Landeskriminalamtes sank die Zahl der versuchten und vollzogenen Sprengungen bis Mitte Mai 2017 im Vergleich zum Vorjahr um knapp 30 Prozent auf 33 Fälle. Im entsprechenden Zeitraum 2016 waren es noch 47 Attacken in NRW. «Die Festnahmen und auch die Urteile mit den hohen Haftstrafen können ein Grund dafür sein, dass die Taten zurückgegangen sind - dass die Täter vorsichtiger werden», sagte LKA-Sprecher Mario Lorenz der Deutschen Presse-Agentur. Eine Tätergruppe aus den Niederlanden soll hinter einem Großteil der Sprengungen stecken.

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