Spürhund findet 18 Kilo Koks: Sechseinhalb Jahre für Kurier
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Ein Polizist steht im Regen vor einem Streifenwagen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild
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Bonn (dpa/lnw) - Das Bonner Landgericht hat am Montag einen Drogenkurier wegen Rauschgifthandels mit 18 Kilo Kokain zu sechseinhalb Jahren Haft verurteilt. Der 37 Jahre alte Angeklagte war im August 2019 auf der Durchfahrt von Amsterdam nach Italien auf der Autobahn bei Rheinbach von Drogenfahndern gestoppt und kontrolliert worden.

Nach einem positiven Drogentest, der auch alte Spuren von Koks auf Händen und Kleidung sichtbar werden lässt, hatten die Fahnder zunächst kein Versteck im Geländewagen gefunden. Erst eine Drogenspürhündin der Bonner Polizei mit Namen Ulla entdeckte die Fracht: Insgesamt 18 Pakete von je einem Kilo Kokain fand das Tier in verschiedenen Verstecken des Fahrzeugs. Weiterhin wurden 2000 Euro Bargeld sichergestellt.

Der Familienvater und studierte Jurist aus Albanien gab finanzielle Probleme und Schulden für seine Kurierfahrt an. «Der größte Fehler meines Lebens», räumte der 37-Jährige ein.

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