Staatsschutz ermittelt nach Brand auch wegen Fremdenfeindlichkeit

Dortmund (dpa/lnw) - Der Staatsschutz der Polizei Dortmund prüft nach einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Hamm am Sonntagmorgen auch die Möglichkeit eines fremdenfeindlichen Hintergrundes. «Wir haben bislang allerdings keinerlei Hinweise auf einen solchen Bezug», sagte Staatsanwältin Barbara Vogelsang am Montag. Sie geht derzeit von schwerer Brandstiftung aus.

Unbekannte hatten in der Nacht eine im Treppenhaus abgestellte Matratze entzündet, woraufhin sich starker Rauch entwickelte. Acht Menschen - darunter vier Kinder - wurden verletzt und mussten ins Krankenhaus. Im Haus leben laut Staatsanwaltschaft Dortmund überwiegend Menschen mit Migrationshintergrund.

Erstmeldung der Polizei

Nachmeldung der Polizei

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