Stadt Düren klagt gegen riesigen künstlichen See

Münster/Düren (dpa/lnw) - Die Stadt Düren klagt am Mittwoch ab 10.30 Uhr vor dem nordrhein-westfälischen Verfassungsgerichtshof gegen Pläne für einen riesigen See. Das Gewässer soll im Tagebauloch Inden nahe Düren entstehen und würde das größte in Nordrhein-Westfalen. Der Energieversorger RWE sieht darin hohes ökologisches Potenzial. Die Kommune Düren glaubt dagegen, dass sie von Nachbarstädten abgeschnitten würde und will das Loch lieber mit Erdreich auffüllen. Das hat der Braunkohlenplan des Landes früher auch einmal vorgesehen. Ob er 2008 zu Recht geändert wurde, müssen jetzt die Verfassungsrichter in Münster beurteilen.

Ankündigung der Klage

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