Stadt Duisburg setzt Ombudsmann für Loveparade-Betroffene ein

Duisburg (dpa/lnw) - Künftig können sich die Betroffenen der Loveparade-Katastrophe an einen neuen Ombudsmann der Stadt Duisburg wenden. Heute wird Oberbürgermeister Sören Link (SPD) die unparteiische Vertrauensperson und ihre Aufgaben vorstellen. Mehr als zweieinhalb Jahre nach dem Unglück auf dem Technofestival kämpfen viele Opfer und Angehörige noch mit den Folgen von Trauma und Verlust. So kritisierten die Hinterbliebenen der 21 Loveparade-Toten in einem Schreiben an die Staatsanwaltschaft schon im Februar die Dauer der Ermittlungen und deren Undurchsichtigkeit. Kurz nach der Katastrophe hatte auch das Land Nordrhein-Westfalen einen Vermittler eingesetzt.

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