Stadt Köln berät über Folgen des Attentats auf Reker

Köln (dpa) - Nach dem Messerattentat auf die Kölner Oberbürgermeisterkandidatin Henriette Reker sind am Samstagmittag die Spitzen der Stadtverwaltung zusammengekommen, um über die Folgen für die am Sonntag geplante Wahl zu beraten. Das sagte eine Sprecherin der Stadt. Eine offizielle Entscheidung, ob die Wahl am Sonntag stattfindet, wurde zunächst nicht bekannt.

Einen Tag vor der Kölner Oberbürgermeisterwahl hatte ein 44-jähriger Mann an einem CDU-Wahlkampfstand auf die parteilose Reker eingestochen. Reker und vier weitere Personen wurden verletzt. Der Angreifer wurde festgenommen und nach Angaben einer Polizeisprecherin verhört.

Ein parteiübergreifendes Bündnis rief für den Nachmittag zu einer Solidaritätskundgebung für die Opfer in der Innenstadt Kölns auf.

Eigentlich hätte schon Mitte September in der viertgrößten deutschen Stadt gewählt werden sollen. Die Bezirksregierung beanstandete aber die Stimmzettel, das Votum wurde um fünf Wochen verschoben.

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